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Urlaub zu Ostern? Oder erst zu Pfingsten?

Urlaub? Über Ostern eher nicht, an Pfingsten vielleicht – sagt der Tourismus-Beauftragte der Regierung


Touristische Reisen werden wohl erst ab den Pfingstferien wieder so richtig möglich sein – sagt der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU).

 

Die frühesten Pfingstferien fangen am 10. Mai in Hamburg und Sachsen-Anhalt an.

 

Jetzt diskutiert die Regierung aber erst einmal über Verschärfungen: Rückkehrer aus Gebieten mit hohen Fallzahlen und aus Orten, an denen eine Mutation umhergeht, müssen mit strengeren Einreise-Regeln rechnen.

 

 

Urlaubsreisen in den Osterferien werden aus Sicht des Tourismus-Beauftragten der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), wegen Corona weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sein. „Ich glaube, dass Reisen etwas ist, dass die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist“, sagte er am Montag gegenüber „RTL“ und „ntv„.

 

Mit Besserung rechne er erst im zweiten Quartal: „Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird.“

 

Für den Sommer rechnet Bareiß damit, dass Urlaub nicht nur in Deutschland, sondern – je nach Lage – sogar im fernen Ausland möglich sein könnte. „Wenn wir im zweiten Quartal in Deutschland wirklich die meisten Menschen geimpft haben, wird es im Sommer eine Sicherheit geben fürs Reisen“, sagte er den Sendern.

 

Die Bundesregierung habe aber klar gemacht, dass es beim Reisen keine Zweiklassengesellschaft geben dürfe, etwa im Flugzeug, so Bareiß. „Wir wollen, dass jeder ganz normal behandelt wird, egal ob geimpft oder nicht geimpft.“

 

Regeln für Reise-Rückkehrer könnten verschärft werden

 

Zunächst plant die Regierung laut Bareiß allerdings eine Verschärfung der Einreiseregeln für Rückkehrer aus Gebieten mit besonders hohen Fallzahlen oder Coronavirus-Mutationen. Eine Änderung der entsprechenden Verordnung könnte das Kabinett am Mittwoch beschließen, sagte Bareiß. So gilt weiterhin eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr aus Ländern oder Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. 

 

Eine zusätzliche Testpflicht soll es dazu für die Einreise aus Hochrisikogebieten mit mehr als 200 neuen Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen geben. Für Regionen mit gefährlichen Virusmutationen, wie sie etwa in Großbritannien und Südafrika aufgetreten sind, sollen die verbliebenen Ausnahmeregeln für Einreisende „stark reduziert“ werden, kündigte Bareiß an.

Urlaubsfeeling: Frau mit blonden Haaren und buntem Poncho sitzt auf einer Mauer über dem Meer, schaut in den sonnigen Himmel und bestellt ihren Schutzengel

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