Ab Montag will Mallorca die ersten deutschen Urlauber empfangen

Erste deutsche Urlauber dürfen ab 15. Juni nach Mallorca kommen

Die spanische Regierung winkt das geplante Pilotprojekt auf den Balearen durch


Lange hat man sich Zeit gelassen bei der spanischen Zentralregierung in Madrid. Doch seit dem frühen Montagabend (8.6.) steht fest: Ab dem 15. Juni dürfen die ersten deutschen Urlauber wieder auf Mallorca und den anderen Balearen-Inseln einreisen. Das berichten spanische Medien wie unter anderem "El País". 

 

Damit öffnen die Balearen zwei Wochen vor dem Rest des Landes ihre Grenzen. Nach Informationen des "Diario de Mallorca" können 6.000 Deutsche auf die Inseln kommen, 4.000 davon nach Mallorca und je 1.000 nach Menorca und auf die Pityusen (Ibiza und Formentera).

 

Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela will die weiteren Einzelheiten der Entscheidung aus Madrid am Dienstag (9.6.) erklären. Geplant wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Balearen-Regierung und den vier Hotelketten Riu, Iberostar, Garden und Viva. Auf deutscher Seite sind die Reiseveranstalter TUI, DER Touristik und Schauinsland Reisen involviert.

 

Auf Mallorca sollen die deutschen Urlauber an der Playa de Palma und in der Bucht von Alcúdia untergebracht werden. Geplant war zunächst auch eine sechsstündige Blitz-Quarantäne für die Urlauber, nachdem sie bei der Ankunft auf Covid-19 getestet werden sollten.

 

Noch nicht ganz fest steht, wie es für die restlichen Urlauber weitergeht. Während Spanien-Premier Pedro Sánchez zuletzt am Sonntag (7.6.) vom Start am 1. Juli sprach, möchte die Landesregierung schon eine Woche früher beginnen, wenn Alarmzustand und allgemeine Quarantäne-Pflicht auslaufen. Und auch die ausländischen Zweithausbesitzer warten weiter auf eine Antwort, wann sie wieder ihre Finca auf Mallorca aufsuchen dürfen - mit Ende des Alarmzustands oder erst ab Anfang Juli?

 

Reaktionen auf Mallorca

Beinahe einhellig fällt die Zustimmung auf der Insel für das Projekt aus. Von Unternehmensverbänden bis hin zu den Gewerkschaften signalisieren alle Beteiligten ihre Zufriedenheit über das Ja aus Madrid. Die Präsidentin der mallorquinischen Hoteliersvereinigung FEHM, Maria Frontera, sagte: "Wir müssen diesen Anstoß geben, damit die Balearen in aller Welt als sicheres Reiseziel gesehen werden." Laut Frontera müssen nur noch kleinere Details festgezurrt werden, um mit dem Verkauf der Pauschalreisen zu beginnen. 

 

Carme Planas, die Präsidentin des Unternehmerverbandes CAEB, sagte: "Wir müssen alle unsere Anstrengungen bündeln, damit das Projekt funktioniert, um Vertrauen herzustellen." Damit könnten die Balearen Vorbild für die anderen Tourismus-Regionen in Spanien werden. 

 

Unter Anwohnern an der Playa de Palma gab es Proteste wegen des Pilotprojekts. Teile der dort lebenden Bevölkerung haben Angst um ihre Gesundheit und forderten die Stadtverwaltung von Palma auf, das Projekt nicht zu autorisieren.



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