Wegen Corona: Ist der Sommerurlaub 2020 in Gefahr?

Covid-19 trifft Urlaubsplanung

Experten wegen Coronavirus nur wenig optimistisch: Sommerurlaub 2020 ist in Gefahr


Die Covid-19-Pandemie wird noch eine Weile andauern. Damit ist auch der Sommerurlaub 2020 in Gefahr. Experten sind wegen des Coronavirus nicht optimistisch.

  • Wegen der Coronavirus-Pandemie sind Reisen derzeit unmöglich.
  • Jetzt könnte auch der Sommerurlaub 2020 wegen der Gefahr durch die Krankheit Covid-19 ins Wasser fallen.
  • Experten sind wenig optimistisch wegen der Auswirkungen von Sars-CoV-2 auf die Ferienzeit.

Dortmund - Leergefegte Flughäfen, einsame Bahnhöfe und deutlich weniger Autoverkehr. Das Coronavirus* hat Deutschland und Europa fest im Griff. Reisen in den Osterferien sind in diesem Jahr nicht möglich. Hoffnungen macht der Sommerurlaub in wenigen Monaten. Doch auch der steht auf der Kippe, berichtet RUHR24.de*.

 

Coronavirus: Sommerurlaub 2020 ungewiss - Reisen ins Ausland aktuell unmöglich

Derzeit gelten in Deutschland strenge Reisebeschränkungen. Ausflüge innerhalb Deutschlands sind über die Oster-Feiertage wegen der Coronavirus-Pandemie* nicht machbar. Urlaube im Ausland undenkbar.

 

Europäische Länder wie Dänemark, Österreich, Italien oder Spanien haben ihre Grenzen dicht gemacht. Zudem wurde für deutsche Einreisende eine 14-tägige Quarantäne verordnet.

 

Coronavirus: Sommerurlaub am Meer in Deutschland möglich? 

Selbst an den Küsten Deutschlands sind Urlauber nicht mehr willkommen. An Nord- und Ostsee herrscht Corona-Reiseverbot. Bis mindestens nach den Osterferien sind Pensionen und Ferienhäuser in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern geschlossen.

 

Reisende, die trotz des Verbots einzureisen versuchen, werden schon an den Grenzen gestoppt. Es drohen Bußgelder. Bis wann das so bleiben wird, ist derzeit noch unklar. Ob es im Juli zum Sommerurlaub nach Sylt, Sankt Peter-Ording oder Rügen gehen kann? Ungewiss.

 

Coronavirus: Sommerurlaub 2020 im Ausland steht in den Sternen

Ähnlich sieht es mit Reisen ins Ausland aus. Aufgrund der Einreiseverbote sind Europa- oder Fernreisen derzeit ohnehin unmöglich, aber wie schaut es in ein paar Monaten aus? Eine Aussage von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet macht wenig Hoffnung, dass es schon bald wieder an die Strände der Welt gehen könnte:

 

„Wann mit einer Normalisierung auf dem Tourismussektor zu rechnen ist, kann derzeit niemand seriös vorhersagen. Große Fernreisen in die Welt würde ich derzeit nicht planen“, sagte Laschet dem Kölner Stadt-Anzeiger.

 

Coronavirus: Ärztepräsident wenig optimistisch wegen Sommerurlaub 2020

Auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt zeigt sich gegenüber dem diesjährigen Sommerurlaub wenig optimistisch. Er rechnet damit, dass Reisen in den kommenden Monaten von massiven Einschränkungen begleitet werden. 

 

 

„Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können [...] Ich hoffe aber sehr, dass wir das in Teilen in den Herbstferien machen können – und erst recht im kommenden Jahr", so Reinhardt gegenüber der WAZ.

 

Coronavirus: Auswirkungen der Pandemie in Urlaubsländern wie Italien und Spanien noch unklar

Klingt also ganz danach, als müssten wir uns in diesem Sommer auf eine Ferienzeit ohne Reisen einstellen. Fraglich ist auch, wie die Urlaubsländer auf die Corona-Krise reagieren werden. 

 

Bisher sind die Auswirkungen der Covid-19- Pandemie noch nicht absehbar. Länder wie Spanien oder Italien, wo es die meisten Virus-Toten in ganz Europa gibt, werden die Konsequenzen wohl trotz schrittweiser Rückkehr in den Alltag noch spüren. Sonne satt am Ballermann? Vielleicht erst wieder im nächsten Jahr.

 

Coronavirus: Verschiebung der Sommerferien 2020 gewünscht

DerTourismusverband Mecklenburg-Vorpommern schlägt wegen der Coronavirus-Pandemie eine Verschiebung der Sommerferien auf August und September vor. Profitieren würden davon zum Beispiel Bundesländer, deren Ferienbeginn bereits im Juni liegt. Aber auch Schüler hätten dadurch einen Vorteil, sie bekämen mehr Zeit zum Aufholen der ausgebliebenen Unterrichtszeit.

 

Die Tourismusbranche ist in der Corona-Krise der große Verlierer. "Das Ostergeschäft geht gegen null", sagt der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf. Wie es mit dem Sommerurlaub ausgehen werde, bleibe abzuwarten. Aktuell stünden die Zeichen aber schlecht.

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